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Für einen wirksameren und effizienteren Umweltschutz müssen die Verpackungen ordnungsgemäß gekennzeichnet werden.
Das Kennzeichnungssystem für Verpackungen besteht aus einem System von Nummern und Abkürzungen zur Angabe der Art aller verwendeten Verpackungsmaterialien (Primär-, Sekundär- und Tertiärverpackungen). Diese Informationen müssen gemäß den Bestimmungen der Entscheidung 97/129/EG der Europäischen Kommission angebracht werden.
Die genannten gesetzlichen Verpflichtungen sind seit 01.01.2023 in Kraft.
Verpackungen, die die Anforderungen an die Umweltkennzeichnung nicht erfüllen und am 1. Jänner 2023 bereits in Verkehr gebracht oder gekennzeichnet wurden, dürfen bis zur Erschöpfung der Bestände weiterhin vermarktet werden.
Ab dem 1. Jänner 2023 gelten außerdem die Kennzeichnungspflichten für Verpackungen hinsichtlich der Informationen, die den Verbrauchern für die getrennte Sammlung von Verpackungsabfällen zur Verfügung gestellt werden müssen.
Auf der Webseite des Ministeriums für Umwelt und energetische Sicherheit wurde am 22.11.2022 das Dekret vom 28.09.2022, Nr. 360 veröffentlicht, welches den technischen Leitfaden bezüglich der Umweltkennzeichnug der Verpackungen beinhaltet. Die im genannten Leitfaden enthaltenen verpflichtenden Angaben müssen auf technische Art und Weise, ev. auch digital, angewendet werden, um die Einhaltung des Prinzips des freien Warenverkehrs zu gewährleisten.
Ausschluss von Produkten mit Energiekennzeichnung
Am 26.01.2023 hat das Ministerium für Umwelt und energetische Sicherheit eine Stellungnahme veröffentlicht, in der es feststellt, dass die Verpflichtung zur Umweltkennzeichnung von Verpackungen gemäß Artikel 219 Absatz 5 des Gesetzesdekrets 152 aus dem Jahr 2006 nicht für Produkte gilt, für die bereits eine Verpflichtung zur Energieeffizienzkennzeichnung gemäß den Bestimmungen der Verordnung (EU) 2017/1369 besteht, darunter Autoreifen und elektrische und elektronische Geräte.